Kompostierung im eigenen Garten

Nicht jeder kann einem Komposthaufen im Garten etwas abgewinnen, da er natürlich nicht schön aussieht und eben auch oft nicht sehr gut riecht.

Deshalb sollte man beim Bau und bei der Lage eines Komposthaufens einiges beachten. Der Kompost braucht eine gute Luftzufuhr, aber auch ausreichend Wärme und Feuchtigkeit. Jedoch sollte der Komposthaufen nicht direkt der Sonne, aber auch nicht zuviel Feuchtigkeit ausgesetzt sein. Also ein Platz unter einem Baum, der Schatten bietet, ist er sehr gut platziert.

Außerdem sollte er direkt mit der Erde verbunden sein, d.h. nicht auf einer gepflasterten oder sonst wie befestigter Fläche errichten.

Eine ideale Kompostieranlage im eigenen Garten besteht aus vier einzelnen Haufen, da der Kompost erst nach etwa 2-3 Jahren völlig ausgereift ist. Durch das Umsetzen alle 6-7 Monate werden die Haufen immer wieder neu belüftet und aufgelockert. Wobei dann der vierte Kompost aufgelöst wird.

Allerdings sind auch nicht alle in Haus und Garten anfallenden Abfälle für die Kompostierung geeignet. Blumen, die verwelkt sind, Obst und Gemüsereste, die nicht gekocht sind, Kaffeesatz, Kartoffelschalen, Eierschalen sowie angetrockneter Rasenschnitt aber besonders auch klein geschnittene Zweige bzw. Heckenschnitt sind besonders geeignet. Auch Hobelspäne und Sägemehl können mit dazwischen geschichtet werden. Alle Abfälle sollten sowieso schichtweise abwechselnd eingebracht werden. Herbstlaub, wenn es dazwischen gemischt wird, ist ebenfalls gut für die Kompostierung geeignet, allerdings sollte die Schicht nicht zu dick sein, Es sollte immer trockenes und feuchtes Schichtmaterial miteinander gemischt werden. Mit einer guten Mischung erhält man später dann auch eine gute Kompostmischung.

Der reife Kompost wird gesiebt, um die reifen Humus von den nicht so schnell verrottbaren Teilen zu trennen. Die entstandene feine Erde kann dann auf den Beeten zwischen Sträuchern und Stauden verteilt werden.

Ein Kompostsieb kann man sich selber aus einen Holzrahmen und Hasendraht bauen, das man dann auf eine Schubkarre auflegen kann. Es gibt sie natürlich auch in allen Variationen zu kaufen.

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2 Responses to “Kompostierung im eigenen Garten”

  1. Das ist alles eine Frage der kompostierbaren Menge pro Jahr und des Platzbedarfes. Beides habe ich reichlich. Also schmeisse ich nacheinander alles in geordneten Reihen aufeinander. Wenn eine Reihe voll ist, wird die nächste genommen. Nach 2-3 Jahren ist das meiste verrottet. Der verbleibende Rest kommt in eine neue Reihe. Macht keine unnötige Arbeit. Halbverottete Haufen bieten Platz für Melonen und anderes.

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