Besenreiser
Der Begriff Besenreiser kommt teilweise aus der Botanik und bedeutet im zweiten Teil des Wortes –reiser- soviel wie Reisig – das sind kleine Äste, zumeist von Birken, die früher, aber auch manchmal noch heute, zu Besen (Reiserbesen) gebunden werden. Der Begriff Besenreiser kommt also daher, weil diese Äderchen die sich meistens an den Beinen, hauptsächlich an den Oberschenkeln bilden, diesem Besenreisig ähnlich sehen.
Was kann man tun?
„Besenreiser“ sind zwar keine Krankheit, aber die meisten Menschen sehen in ihnen eine kosmetische Katastrophe und möchten sich diese rötlich-blau gefärbten Äderchen entfernen lassen. Meistens werden Besenreiser verödet, das heißt: reiner medizinischer Alkohol wird in die Besenreiser eingespritzt, die dann durch eine künstliche hervorgerufene Entzündung verkleben und danach narbenfrei verschwinden. Zur Verödung wird aber auch oft feinster Schaum verwendet, der ebenfalls mit sehr feinen Nadeln in die Besenreiser injiziert wird. Diese Technik eignet sich besonders bei 1-3 mm dicken Krampfadern, die direkt unter der Haut liegen. Das Ganze ist wenig schmerzhaft und ist in bis zu einer Stunde erledigt. Solange ein chirurgischer Eingriff nicht nötig ist, ist diese Methode die Beste und hinterlässt ebenfalls keine Narben.
Man kann aber auch die nicht so tief unter der Haut liegende Besenreiser mit einem Laser entfernen.
Wenn Besenreiser nach einer gewissen Zeit, meistens nach Jahren wiederkommen, kann eine der vorher beschriebene Behandlungen erneut erfolgen. Da Besenreiser meistens von einer Bindegewebsschwäche, gegen die man nichts tun kann, herrühren, kann dieses durchaus passieren.
Wie kann man vorbeugen?
Vorbeugen kann man Besenreisern aber gut, indem man viel Sport z. B. Schwimmen oder Radfahren betreibt – alles, was die Blutzirkulation anregt, ist gut dafür, dass sich diese nicht so schnell bilden können.



30-Jul-2009 







No comments yet... Be the first to leave a reply!